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FOCUS ON
ERÖFFNUNG:
DONNERSTAG, 21. MAI 2026
18:00 - 20:00 UHR

Galerie Kandlhofer eröffnet am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, die Focus On Ausstellung mit Arbeiten von Crystin Moritz und Karl Karner. In der Mitte des Raums steht Karl Karners the cow eat not the honey grows, eine Skulptur, die wächst, resoniert und Geschichten erzählt: von Bienen und Bäumen, von Wunden und Heilung, von Wesen zwischen Natur und Imagination. Karners Installation tritt in einen Dialog mit den Arbeiten von Crystin Moritz, deren künstlerische Praxis sich auf KIgenerierte und hybride Bildwelten konzentriert, bei denen analoge Ästhetiken auf digitale Prozesse treffen.

 

In LINEA präsentiert Crystin Moritz Arbeiten aus ihrer neuen gleichnamigen Serie, über die die Künstlerin schreibt:

„LINEA entstand während eines Aufenthalts in Sizilien und setzt sich mit der Geschichte, Mythologie und den Erzählungen der Insel auseinander, insbesondere mit jenen, in denen Frauen im Zentrum stehen. Die Serie verbindet KI-generierte Bilder und Videos und bewegt sich zwischen historischen Narrativen und gegenwärtigen Perspektiven auf Identität, Ritual und Geschlecht. Verweise auf Traditionen wie die Minne di Sant’Agata, kleine sizilianische Süßspeisen, die auf die abgeschnittenen Brüste der heiligen Agatha nach ihrem Martyrium anspielen, verweisen darauf, wie Gewalt und kollektive Erinnerung in alltägliche Rituale eingeschrieben werden. Naturgewalten und symbolische Bildwelten ziehen sich durch die Arbeiten und verbinden die vielschichtige Vergangenheit Siziliens mit gegenwärtigen Realitäten. Die Serie reflektiert darüber, wie überlieferte gesellschaftliche Strukturen und Motive unsere Gesellschaft bis heute prägen.“

 

Crystin Moritz (*1987 in Magdeburg, Deutschland) ist eine in Wien lebende bildende Künstlerin, die mit Fotografie, Video und künstlicher Intelligenz arbeitet. Nach ihrem Fotografie-Studium in Berlin lebte sie in London, wo sie Axel Hoedt assistierte und zugleich ihre eigene künstlerische Praxis weiterentwickelte.

Im Zentrum ihrer Arbeit stehen KI-generierte und hybride Bildwelten, in denen analoge Ästhetiken mit digitalen Prozessen kollidieren. In Ausstellungen und Kollaborationen in Österreich und international entwickelt Moritz präzise, verstörende Bildsysteme, die auf einer irritierenden Metaebene operieren und die Grenzen zwischen Realität und Simulation auflösen. Ihre Arbeiten thematisieren unterschwellige Ängste und destabilisieren festgefahrene Vorstellungen von Identität und Geschlecht.

 

Werke
Pressemitteilung

Galerie Kandlhofer eröffnet am Donnerstag, dem 21. Mai 2026, die Focus On Ausstellung mit Arbeiten von Crystin Moritz und Karl Karner. Die Ausstellung ist von 22. Mai bis 20. Juni 2026 in der Galerie zu sehen.

 

In der Mitte des Raums steht Karl Karners the cow eat not the honey grows, eine Skulptur, die wächst, resoniert und Geschichten erzählt: von Bienen und Bäumen, von Wunden und Heilung, von Wesen zwischen Natur und Imagination. Als Teil der Serie FEED verdeutlicht die Arbeit, wie eng Material, Prozess und Interaktion in Karl Karners Praxis miteinander verwoben sind. Aus der Distanz monumental, entfaltet die Arbeit bei näherer Betrachtung eine vielschichtige und detailreiche Szenerie. Abgüsse von Füßen, die wie auf den Boden gefallene Schatten erscheinen, laden dazu ein, diese Landschaft zu betreten. Waben, Äste, Königskerzen treten hervor, während geisterhafte Wesen aus der Oberfläche aufzusteigen scheinen. Sie verleihen der Skulptur eine surreale, beinahe traumartige Qualität und verorten sie in einem Zwischenreich, das weder ausschließlich Natur noch reine Imagination ist.

 

Karners Installation tritt in einen Dialog mit den Arbeiten von Crystin Moritz, deren künstlerische Praxis sich auf KIgenerierte und hybride Bildwelten konzentriert, bei denen analoge Ästhetiken auf digitale Prozesse treffen. Moritz entwickelt in ihren Ausstellungen präzise und beunruhigende Bildsysteme, die auf einer irritierenden Metaebene operieren und die Grenzen zwischen Realität und Simulation auflösen. Ihre Arbeiten thematisieren unterschwellige Ängste und destabilisieren festgeschriebene Vorstellungen von Identität und Geschlecht.

 

In LINEA präsentiert Crystin Moritz Arbeiten aus ihrer neuen gleichnamigen Serie, über die die Künstlerin schreibt: „LINEA entstand während eines Aufenthalts in Sizilien und setzt sich mit der Geschichte, Mythologie und den Erzählungen der Insel auseinander, insbesondere mit jenen, in denen Frauen im Zentrum stehen. Die Serie verbindet KI-generierte Bilder und Videos und bewegt sich zwischen historischen Narrativen und gegenwärtigen Perspektiven auf Identität, Ritual und Geschlecht. Verweise auf Traditionen wie die Minne di Sant’Agata, kleine sizilianische Süßspeisen, die auf die abgeschnittenen Brüste der heiligen Agatha nach ihrem Martyrium anspielen, verweisen darauf, wie Gewalt und kollektive Erinnerung in alltägliche Rituale eingeschrieben werden. Naturgewalten und symbolische Bildwelten ziehen sich durch die Arbeiten und verbinden die vielschichtige Vergangenheit Siziliens mit gegenwärtigen Realitäten. Die Serie reflektiert darüber, wie überlieferte gesellschaftliche Strukturen und Motive unsere Gesellschaft bis heute prägen.“

Ausstellungsansichten