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Wir freuen uns sehr, bekanntzugeben, dass Paulina Emilia Aumayr mit dem Hauptpreis des STRABAG ART Award 2026 ausgezeichnet wurde.

 

Paulina Emilia Aumayr’s Arbeiten untersuchen Mechanismen von Macht und Körperlichkeit durch eine Bildsprache, die stets an der Schwelle zwischen Intimität und Aggression steht: die Haut als Grenze zwischen Innen und Außen, als Ort von Berührung und Verletzung, von romantischer Zärtlichkeit und sexueller Bedrohung. Aumayrs Malerei macht Gewalt nicht nur sichtbar, sondern spürbar. Hunde mit gefletschten Zähnen erscheinen wiederholt als Chiffren bedrohlicher Männlichkeit. Zugleich geht es in ihren Arbeiten um bestimmte Körper, die ausharren und weitermachen, bis zu dem, was die feministische Theoretikerin Sara Ahmed als „affektive Erschöpfung“ bezeichnet. Ihre Serien sind daher geprägt von Wiederholung als Widerstand und Erschöpfung als Form des Protests.

 

Paulina  Emilia Aumayr (geb. 2002) ist eine Künstlerin, die in den Medien Malerei und Text arbeitet. Sie lebt und arbeitet in Wien und studiert an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Klasse von Daniel Richter. 2026 wurde sie mit dem Hauptpreis des STRABAG ART Award ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden zuletzt auf der Frieze Seoul und der Art Düsseldorf präsentiert. Zudem nahm sie an der COLLECTA Residency in Shanghai teil. Ihre Arbeiten sind Teil der STRABAG Collection; dort folgt im März 2027 eine Einzelausstellung.

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