Maximilian Prüfer | Brut

23 March - 29 April 2017
Gallery Lisa Kandlhofer is pleased to present “BRUT”, a solo exhibition by Maximilian Prüfer
(b. 1986 Weilheim, Upper Bavaria, Germany).
 
In the exhibition “BRUT” Prüfer confronts us with things outside of our comfort zone, such as reflections on our cultural identity or asking bold questions like e.g.:
“On how many subconscious acts are our free actions based on and where are we manipulated?”
 
Prüfer’s works are fragile, unfathomable images, in which nature plays the main role. Raindrops appear like bullet holes, the traces of ants seem like a fabric.
The artist uncovers the unremarkable, by developing his own methods of representation, the “nature antypies”, to create abstract images.
With diverse layers of color and fixative, the traces of insects, snails or rain are preserved on paper, thus creating extraordinary and highly aesthetic works. Prüfer’s subjects are movement and the dynamic processes of nature, and nature serves as the inspiration for as well as the creator of his images. Maximilian Prüfer manages to transfer minuscule details onto large formats and discloses, therefore, a new perspective of the world.

Through his philosophical examination of the world, he raises questions of social criticism, by establishing analogies between the behavior of human beings and animals. And although chance plays a significant role in Prüfer’s works, the artist deliberately interferes in the events, through manipulation and scrutiny in order to realize his artistic concepts.
 
Prüfer regards nature as a perfect example for structures and thought patterns – an idea he would like to convey for instance by way of his 48-part work “Butterfly Prints”, which are showcased in Vienna for the first time by Gallery Lisa Kandlhofer.
By transferring the pigments of butterfly wings onto paper, Prüfer creates an abstract representation of the evolutionary processes, thereby seeing nature as the originator of his unique works.
 
“Brut”, a monograph on his work was published by Hatje Cantz in December 2016. 
 

 
Galerie Lisa Kandlhofer freut sich Maximilian Prüfers (* Weilheim Obb, DE) Einzelausstellung „BRUT“ präsentieren zu dürfen.
 
In der Ausstellung „BRUT“ konfrontiert uns Prüfer mit Dingen die außerhalb unserer Komfortzone liegen, wie der Reflexion über unsere kulturelle Prägung oder mit gewagten Fragen wie etwa: „Wieviele unbewusste Handlungen liegen unseren freien Handlungen zugrunde und wo werden wir manipuliert?“.
 
Prüfers Arbeiten sind zarte, unergründliche Bilder, in denen die Natur zur Hauptakteurin wird. Regentropfen scheinen wie Einschusslöcher, Ameisenspuren gleichen einem Gewebe. Der Künstler macht das Unscheinbare sichtbar, indem er durch die Entwicklung eines eigenen Darstellungsverfahrens, der „Naturantypie“, abstrakte Bilder schafft. Mit unterschiedlichen Farb- und Fixierungsschichten werden Spuren von Insekten, Schnecken oder auch Regen auf Papier konserviert, sodass außergewöhnliche Werke in höchster Ästhetik entstehen.

Prüfers Themen sind Bewegung und dynamische Prozesse in der Natur, die ihm sowohl als Ideenlieferantin als auch als Produzentin der Bilder dient. Maximilian Prüfer schafft es, kleinste Details auf Großformate zu bringen und offenbart somit einen neuen Welteinblick.
Durch seine philosophische Auseinandersetzung mit der Welt, wirft er gesellschaftskritische Fragen auf, indem er Analogien zwischen dem Verhalten von Mensch und Tier herstellt. Obwohl der Zufall eine wichtige Rolle in Prüfers Arbeiten spielt, greift der Künstler bewusst mit Manipulation und Kontrolle in das Geschehen ein, um seine künstlerischen Konzepte umzusetzen.
 
Für Prüfer ist die Natur sowohl für Strukturen als auch für Denkmuster ein perfektes Vorbild - dies möchte er uns beispielsweise anhand seiner monumentalen 48-teiligen Arbeit „Schmetterlingsdrucke“, die in der Galerie Lisa Kandlhofer erstmalig in Wien gezeigt werden, näher bringen.
Mit der Übertragung der Pigmente von Schmetterlingsflügeln auf Papier, kreiert Prüfer ein abstraktes Abbild der Evolutionsprozesse und sieht dabei die Natur als Urheberin dieser einzigartigen Werke.
 
Im Dezember 2016 ist seine Monographie „Brut“ bei Hatje Cantz erschienen.